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Hier finden Sie interessante Nachrichten zur geplanten Umgehungsstrasse B54 Flacht / Niederneisen.

Wir lehnen alle fünf Planungsvarianten der Ortsumgehung B54 Flacht/Niederneisen ab. Wir möchten, dass Sie alle Informationen auf unserer Seite finden, die Sie brauchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Für Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind wir daher gerne jederzeit offen.

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Beitrag zum Masterplanes Mobilität (von Georg Schlitt)

Beitrag vom 29.11.2019
Mein Name ist Georg Schlitt und ich wohne in Linter,
zum Masterplan Mobilität habe ich nachfolgenden Vorschlag eingereicht:

Einrichtung eines Parkhauses für Fahrräder in Limburg

Begründung und Erläuterung:

Im Juni 2017 habe ich mir ein E-Bike (Pedelec) zugelegt. Mit diesem bin ich im letzten Jahr dreimal von meinem Wohnort Linter nach Limburg gefahren um Banktermine zu erledigen, Besorgungen in der Apotheke und im Buchladen zu machen und ich war beim Frisör. Das ist für mich neu, da ich diese Fahrten in der Vergangenheit immer mit dem PKW erledigt habe und mit dem Fahrrad nur zu touristischen Anlässen nach und durch Limburg gefahren bin.
D.h. diese Einkaufsfahrten mit dem Fahrrad führten zu einer realen Reduzierung von schädlichen Immissionen in Limburg, gegenüber den Einkaufsfahrten mit dem Kfz. Ich kenne Leute die ähnlich denken und habe auch eine Bekannte getroffen, die ebenfalls neuerdings mit dem E-Bike zu Besorgungen von Linter nach Limburg fährt.
Zwischen Linter und Limburg gibt es einen fast durchgehenden Radweg, der gut zu befahren ist. Der Rückweg nach Linter (bergauf) ist mit dem E-Bike leicht zu bewältigen und hat durch die E-Unterstützung seine Schrecken verloren.
Mir sind bis dato in der Innenstadt folgende moderne Fahrradständer bekannt:
In der Fußgängerzone Werner-Senger-Straße vor dem Rathaus, vor der Volksbank, vor H & M und auf dem oberen und unteren Neumarkt. Diese kenne ich nicht durch Publikationen, sondern durch Augenschein beim Vorbeigehen.
Bei der Bürgerveranstaltung zum Masterplan Mobilität am Dienstag, 06.02.18, habe ich am Marktstand „Rad- und Fußgängerverkehr“ auf Nachfrage erfahren, daß es am Hotel Nassauer Hof eine Ladestation für E-Bikes gibt und am Bahnhof Fahrradeinstellboxen zur Aufbewahrung von Fahrrädern.
Diese habe ich besichtigt und mich über die Boxen bei der RMV-Mobilitätszentrale Limburg informiert. Hier erfuhr ich, dass es noch weitere am ICE-Bahnhof Limburg Süd und am Bahnhof Eschhofen gibt. Die Boxen, die über eine Steckdose zur kostenlosen Aufladung von E-Bikes verfügen, werden wochenweise, für einen Monat oder für ein Jahr vermietet. Die Mietkosten betragen 2,50 €/Woche, 6,00 €/Monat, 60 €/Jahr und die Boxen werden gut angenommen, Die 6 Stück am Regionalbahnhof Limburg und die 10 am ICE-Bahnhof sind z.Zt. an Dauerbeleger vermietet. Lediglich in Eschhofen gibt es noch freie Plätze.
Zum kurzfristigen Parken während eines Einkaufs sind sie weniger geeignet. Dagegen spricht schon das Miet-Prozedere mit Terminabsprache, Bezahlung, Kautionshinterlegung, Schlüsselübergabe und Einweisung. Die Beendigung des Mietverhältnisses erfordert ein umgekehrtes Vorgehen.
Bei der Ladestation am Hotel Nassauer Hof können Akku und Ladegerät während des Ladens eingeschlossen werden. Die Fahrräder werden am Fahrradständer gesichert. Bezahlt wird per SMS mit dem Handy.
Nach meiner Einschätzung fehlt in Limburg eine sichere Abstellanlage für kurzfristiges Parken während der Erledigung von Einkäufen und Besorgungen. Deshalb schlage ich die Einrichtung eines Fahrradparkhauses (Radhaus) für Kurzparker vor. Hier könnten die Fahrräder abgestellt und bewacht werden oder sie werden in anderer Form gesichert. Über eine moderate Parkgebühr würden die Kosten gedeckt oder minimiert.
Ich gehe mal von mir aus. Etliche E-Bike Fahrer sind im fortgeschrittenen Alter und dürften auch eine vergleichbare Einstellung und Mentalität haben. E-Bikes kosten etwa 2000 – 4000 Euro und die stellt man nicht gerne irgendwo in der Fußgängerzone ab. Ich nehme dann  noch das Bedien-Display, die Luftpumpe und das angebaute Kleinteile-Bag mit, neben dem Helm, den Handschuhen und evtl. Teilen der Kleidung. Das ist  umständlich, aufwändig und hinderlich beim Einkaufen.
Gerade in Limburg, wo es keine Radkultur gibt, aber Radwege von fast allen Stadtteilen in die Innenstadt und Fahrradspuren / Fahrradschutzstreifen in der Stadt, würde eine solche Abstellanlage (Parkhaus) bestimmt die Radfahrer zum Einkaufen anlocken und konkret die Stickstoffdioxidbelastung und andere Luftschadstoffe in der Stadt verringern.
Das Parkhaus könnte z.B. in der ehemaligen Güterhalle der Bahn AG, in der Werkstatt oder in besser geeigneten und gelegenen (?) Räumen, z.B. angemietetes Ladenlokal in der Nähe des Neumarktes oder der Fußgängerzone untergebracht werden, oder es wird bei der anstehenden Sanierung oder einem Rathausneubau ein Raum vorgesehen. Für eine Testphase könnte es auch zunächst mal in einem Container untergebracht werden. Das Projekt wird aber nur funktionieren bei Einrichtung in zentraler Lage, irgendwo an der Peripherie ist es nach meiner Ansicht von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
Es könnte z.B. betrieben werden in Kooperation mit dem Verkehrsverein Limburg, mit der Lebenshilfe (Fahrradladen), mit der EVL oder mit anderen Partnern. Eine Möglichkeit zum Aufladen der Akku’s sollte vorgesehen werden. Evtl. könnten auch kleinere Reparaturen und/oder Wartungen während des Parkens angeboten werden. Vorstellbar wäre auch, in einer zukünftigen Ausbaustufe ein Räderverleih oder E-Bike Testfahrten, etc.
Info‘s rund um’s Fahrradfahren in Limburg und Umgebung könnten in irgendeiner Form hier angeboten werden. Als Info’s, Karten, Faltblätter, Aushänge o.a., damit sich die Radfahrer über Standorte der Infrastruktur und wissenswertes zum Radfahren in Limburg, vielleicht sogar bei einem Espresso oder Cappuccino, informieren und austauschen können. Ich könnte mir vorstellen, dass sich ein solches, gut organisiertes, Parkhaus zu einem Magneten für alte und neue Radfahrer mit oder ohne E-Bikes entwickelt und die Radler nach Limburg lockt, analog zu den rasant steigenden Verkaufszahlen für E-Bikes.
Die Einrichtung wäre auch eine gute Ergänzung zu den bisher vorgeschlagenen Maßnahmen der Gruppe Radverkehr im Masterplan Mobilität.
Limburg als Pilotstadt zum Nahmobilitäts-Check könnte mit einer solchen Einrichtung eine Vorreiterrolle für andere Kommunen ohne Fahrradkultur übernehmen.
Ich warne allerdings vor halbherzigen Aktivitäten und verwässerten Maßnahmen. Die Umsetzung eines solchen Projektes erfordert  bestimmt auch mal mutige oder unkonventionelle Entscheidungen. Aber im Hinblick auf die Reduktion der Kfz-Abgase und die Verbesserung der Luft und der Lebensqualität in Limburg und mit Unterstützung durch die angekündigten Fördermittel  sollte der Vorschlag umgesetzt werden können.
Für Fragen oder Mitarbeit stehe ich gerne zur Verfügung.
Georg Schlitt
Keine Südumgehung Limburg e.V.

Hier der Link zur Onlinepetition gegen die geplante Umgehungsstrasse:

Beitrag vom 20.12.2018

Raumordnungsverfahren für B54neu Flacht und Niederneisen

Beitrag vom 24.04.2015

Information zum Raumordnungsverfahren B54neu Flacht-Niederneisen

Im laufenden Raumordnungsverfahren ist die Frist für Einwendungen von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange abgelaufen. Aufgrund einer personellen Engpasssituation (Erkrankung von Mitarbeitern) ist die SGD Nord derzeit noch nicht in der Lage die Anzahl der eingegangenen Einwendungen (eventuelle Doppelungen etc.) zu nennen. Von der VG Hahnstätten haben wir die Information bekommen, dass etwa 850 Einwendungen allein bei der VG-Verwaltung eingegangen sind. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass auch bei der SGD Nord direkt, bei der VG Diez und beim LBM Diez Einwendungen eingegangen sind. Die SGD Nord bestätigte, dass bei ihr direkt mehrere Einwendungen eingegangen sind.

Wie nun mit diesen Einwendungen genauer verfahren wird, muss dieSGD Nord nun noch entscheiden, weitere Informationen dazu dürfte es nach Auskunft der SGD Nord etwa Mitte Mai geben. Die BI "Ja zur Aar" wird als anerkannter Träger öffentlicher Belange im Verfahren darüber informiert. Ich gehe davon aus, dass auch die breite Öffentlichkeit um diesen Zeitpunkt Informationen erhalten wird.

Die große Zahl an Einwendungen zeigt unserer Ansicht nach das große Interesse der Bürger, das durch die Verfahren in den Ortsräten insgesamt nicht ausreichend gewürdigt wurde. Eine groß angelegte Bürgerbefragung hätten wir für sinnvoll erachtet. Zudem sehen wir es auch als Erfolg unserer Arbeit an, dass so viele Einwendungen gemacht wurden. Die Bürger sind offenbar informiert und sensibilisiert für das Thema Ortsumgehung. Diese grundlegende Information der Bürger war und ist, neben der Verhinderung der geplanten Varianten, wichtige Zielsetzung unseres Vereins.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir vom Vorstand der BI gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Christine Spriestersbach, Michael Siefen, Uwe Pohl, Armin Hillingshäuser, Carsten Jansing und Christoph Sohr

ihr Vorstand von "Ja zur Aar"

Raumordnungsverfahren für B54neu in Flacht und Niederneisen gestartet!

Beitrag vom 08.02.2015

Die Struktur und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz hat das Raumordnungsverfahren für die Umgehung Flacht/Niederneisen B54neu eingeleitet:

Siehe dazu folgende Bekanntmachung des Verbandsgemeindebürgermeisters:  
Die vorgelegten Planunterlagen liegen in der Verbandsgemeindeverwaltung aus, können aber auch an dieser Stelle im Internet eingesehen werden:

www.aar-online.net/ROV_2015-02.zip

Bürger die Einwendungen gegen das geplante Vorhaben haben, können diese bei der Verbandsgemeindeverwaltung bis zum 20.03.2015 eingeben.
Die Einwendungen können formlos schriftlich oder per e-mail erfolgen. Per e-mail sollten Einwendungen an post@vg-hahnstaetten.de post@vg-hahnstaetten.de gerichtet werden. Schriftlich an: Verbandsgemeinde Hahnstätten, Austr. 4, 65623 Hahnstätten.

Wir bieten hierzu eine Mustereinwendung an, um Ihnen ein Beispiel zu geben, wie eine solche Einwendung aussehen kann:
Die Gemeinderäte der betroffenen Ortsgemeinden Holzheim, Flacht, Niederneisen und Oberneisen werden im Zuge des Verfahrens voraussichtlich ebenfalls Stellungnahmen abgeben. Wir werden versuchen, an dieser Stelle rechtzeitig auf diese Sitzungen hinzuweisen.
voraussichtliche Sitzung des Gemeinderates in
Holzheim: 10.02.2015, 19:30 Uhr
Flacht: 19.03.2015, 20:15 Uhr
Niederneisen: 17.03.2015, 20:00 Uhr
Oberneisen: 20.02.2015, 19:00 Uhr (mit Bürgerfragestunde)
Eine weitergehende Beteiligung der Bürger (Beispielsweise durch Befragung) ist derzeit, nach unserem Kenntnisstand NICHT! geplant.

Trassenentscheidung des Verkehrsausschusses

Beitrag vom 03.12.2012

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Verkehr der Stadt Limburg hat am 26. November in einer lebhaften und vielbeachteten Sondersitzung über die Trasse der Südumgehung entschieden.
Mit den Stimmen von CDU und SPD hat sich der Ausschuss entschieden, die Alttrasse (Variante 2.1) zu empfehlen. Die finale Entscheidung liegt nun bei der Stadtverordnetenversammlung, die in ihrer Sitzung am 17. Dezember darüber abstimmen wird. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung die Trasse final bestätigt hat, wird diese an das Bundesverkehrsministerium zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan gemeldet.

Die Entscheidung hat auch ein großes Echo in der Presse gefunden.

Fragen an den Verkehrsausschuß Limburg

Beitrag vom 11.09.2012

Am 12.09.2012 wird sich der Verkehrsausschuß der Stadt erneut mit dem Thema der Trassenwahl für die geplante Südumgehung Limburg beschäftigen. Während für die Abgeordneten des Stadtparlamentes die Auswirkung der geplanten Umgehung auf die Stadt Limburg im Vordergrund stehen, wird leicht der größere Zusammenhang vergessen, in dem diese Umgehung gesehen werden muss.

Die Südumgehung Limburg ist nur ein kleiner Teil in dem Gesamtprojekt „Neubau einer Umgehung Limburg - Diez, Holzheim mit einer Umgehung Flacht und Niederneisen im Zuge der B 54“. Dies ist das Projekt (Südumgehung Limburg, Umgehung Holzheim, Aartal-Umgehung) aus dem Bundesverkehrswegeplan mit der Nummer HE 7620. Hessen Mobil, die Planungsbehörde des Landes Hessen, hat dazu am 16.03.2012 schriftlich mitgeteilt, dass "nur durch diese bundesländerübergreifende Gesamtkonzeption eine positive Gesamtwirkung erreicht" werden könne. Die Verkehrsprognose des Gesamtprojektes stellt für die Umgehungen im Aartal jedoch fest, dass die dort geplanten Umgehungen alleine "als eigenständige Maßnahme ohne merkliche Fernwirkung einzustufen" seien. Während das Land Hessen den Bau der Limburger Umgehung also mit zu erwartenden Verkehrsströmen aus dem Aartal rechtfertigt, scheint es diese aus Sicht von Rheinland-Pfalz nicht zu geben.

Sinn machen diese Aussagen nur, wenn man in der Zukunft mit Verkehrsströmen rechnet, die heute noch nicht existierten - etwa über eine Verbindung zwischen dem Rheintal und dem Osten Deutschlands über Limburg und Gießen ("Brummipiste"). Eine Entlastung des innerstädtischen Verkehrs in Limburg durch die Südumgehung erwartet auf Seiten der Planungsbehörden aber anscheinend niemand.

Die Ackerfresser

Beitrag vom 23.01.2012

Der Deutsche Bauerverband hat eine Aktion gegen den Landfraß gestartet und an den unsinnigen Planungen zur Südumgehung Limburg, der Ortsumgehung Holzheim und der Aartalumgehung massive Kritik geübt.

Es wird immer mehr klar, dass diese Projekte ihre Ziele nicht erfüllen und ihren Kostenrahmen nicht einhalten. Diese Projekte sind von Anfang falsch gewollt und falsch geplant worden. Dazu kommen viele unwägbare Nachteile auf die Gemeinden zu. Nicht nur die Abschaltung der eigenen Trinkwasserversorgung (Holzheim) wird in Kauf genommen oder der Verlust großen Erweiterungsflächen für Wohnungen (Limburg und Holzheim), sondern eben auch der Verlust riesiger Flächen an Ackerland.

Unterstützen Sie die Aktion der Landwirte durch eine Online-Petition - sie zeigt, dass solch unsinnge Straßenplanungsprojekte wie bei uns mehr volkswirtschaftlichen Schaden als Nutzen stiften.

Überraschung beim Trassenvorschlag

Beitrag vom 15.09.2011

Wie die NNP heute in mehreren Artikeln berichtet, hat das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Dillenburg dem Lenkungsausschuß den Trassenvorschlag präsentiert. Zur Überraschung aller schlägt das Amt den Bau der Limburger Umgehung auf der sogenannten Alttrasse vor, ein von Bebauung
freigehaltener Streifen zwischen den Straßen "Im großen Rohr"/Holzheimer
Straße und der Wiesbadener Straße. Der Vorschlag basiere auf den Ergebnissen der vorgenommenen Untersuchungen. Die Variante 1a, Südumgehung Limburg, sei schlicht zu teuer - 100 Millionen Euro soll diese Variante kosten, 2007 lagen die Schätzungen – je nach Variante – noch bei 37 bis 42 Millionen Euro. Schuld an der Kostenexplosion sei das Grundwasser, das die Umfahrung von Blumenrod so teuer gemachte habe (vor allem die Kostensteigerung bei der in einem Trog verlaufenden Abschnitt). "Wir vom Verein mussten die Planer doch erst einmal zum Jagen tragen", fasst Prof. Distler, 1. Vorsitzender unseres Vereins, etwas salopp die Ereignisse der letzten zwei Jahre zusammen - tatsächlich kamen die Hinweise auf die hydrologischen Schwierigkeiten vom Verein.

Unterschiedliche Reaktionen gab es von Seiten der Limburger Parteien. Laut NNP sei die CDU-Fraktion "erstaunt und verwundert über das Ergebnis". Für ein umfassendes Meinungsbild aus der Union sei es allerdings noch zu früh. Die CDU plant die Durchführung eines Bürgerentscheides, der allerdings auch zu einer kompletten Ablehnung der Umgehung führen kann.

Die Grünen lehnen den Bau einer Umgehung generell ab, unabhängig von der Trassenvariante. Eine Umgehung sei keine Antwort auf die aktuellen Verkehrsprobleme in Limburg. Ob diese verwirklicht werde, sei auch nach dem Beschluss des Lenkungsausschusses völlig offen.

Nach Einschätzung der FDP sei die Entscheidung über eine der Varianten
durchaus eine politische Entscheidung. Generell sehe die FDP durchaus die Möglichkeit einer Mehrheit für die Alttrasse, man selber bevorzuge aber weiterhin die Variante 3, die von den Fachbehörden schon vorab gar nicht mehr in die engere Wahl genommen worden war.

Nach Angaben von Werner Laux, Vorsitzendem der FWG, war man noch nie für die Umgehung um Blumenrod herum. Die Planung seien jedoch geduldet worden, damit es für Limburg eine Lösung gibt.
Nun komme nach Einschätzung von Laux wieder Bewegung in die Diskussion
und die Möglichkeit, eine breite politische Mehrheit für eine Variante zu finden. Und die erscheine Laux durchaus möglich: Neben der SPD und der FWG als alte Befürworter sehe er nun auch die CDU auf diese Variante einbiegen.

Partei und Fraktion der SPD haben stets auf die Umgehung auf der Alttrasse gesetzt. Von ihr geforderte Verbesserungen am Konzept wie der längere Tunnel seien mittlerweile eingearbeitet worden.

Bürgermeister Martin Richard sehe das Ergebnis nicht als politische
Niederlage. Es handele sich schließlich um keine politische Entscheidung, sondern ausschließlich um eine fachliche Bewertung nach Vorlage zahlreicher Gutachten und Untersuchungen.
Eine Anbindung an alle Holzheimer Varianten sei möglich, so dass dort unabhängig von Limburg eine Entscheidung getroffen werden könne.

Informationsveranstaltung

Beitrag vom 17.03.2011

In den nächsten Tagen steht Ihnen hier die aktuelle Fassung der UVS zur Verfügung. Diese war Grundlage für die Informationsveranstaltung am 16.03.2011 in der Aartalhalle.

Neue Downloads

Beitrag vom 15.12.2010

Zum Thema Flüsterasphalt finden Sie Informationen und Links zu erfolgreichen Projekten in unserem Download-Bereich.

Bilder-Galerie

Januar 2012 - die Ackerfresser kommen!
Aartal-Umgehung Variante II.
Aartal-Umgehung Variante III.
Aartal-Umgehung Variante IV.